Home
Fortbildung
TrainerInnen
Inhalte
Download
Links
Impressum
 

 
Inhalte

FÜR WEN IST DAS KONZEPT GEEIGNET ?
WIE IST DER ABLAUF ?
WER BILDET AUS ?
WER IST MEIN ANSPRECHPARTNER VOR ORT ?
KONSUMIERENDE JUGENDLICHE
KURZ UND GUT
VERÄNDERUNG IST EIN PROZESS
MOTIVATION STÄRKEN
METHODISCHES VORGEHEN

Für wen ist das Konzept geeignet?

Angesprochen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
• in den Gesundheitsverwaltungen und Suchtberatungsstellen,
• in der außerschulischen Jugendarbeit,
• In Schulen

in den Einrichtungen der Jugendhilfe,
die vor der Frage stehen, wie sie bei einem beobachteten
möglicherweise riskanten Konsumverhalten
von legalen oder illegalen Rauschmitteln
angemessen reagieren können.

Wie ist der Ablauf ?

Die 12 Einheiten a 90 Minuten werden sowohl als dreitägige
Blockveranstaltung als auch in Form von drei
eintägigen Veranstaltungen angeboten.

Wer bildet aus ?

Die Fortbildung wird von einem Team ausgebildeter
Präventionsfachkräfte und ausgebildeter Lehr-
kräfte organisiert und durchgeführt.
Externe ReferentInnen werden mit einbezogen.

Wer ist mein Ansprechpartner vor Ort ?

Entwickelt von der Landeskoordinierungsstelle für
Suchtvorbeugung in Nordrhein-Westfalen ginko

Gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Soziales,
Frauen und Familie in NRW und von der Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Wissenschaftlich begleitet von der Universität Bielefeld,
Fakultät für Gesundheitswissenschaften

In Bayern wird das Projekt gefördert durch das
Bayerische Staatsministerium für Umwelt,
Gesundheit und Verbraucherschutz sowie durch das
Bayerische Staatsministerium für Unterricht und
Kultus.
 
Verantwortlich:

Hildegard Aiglstorfer
Tel. 09131-6808-4503
, Fax 09131-6808-4513
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Elke Hoffmann
Tel. 09131-6808-45
09, Fax 09131-6808-4513
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Konsumierende Jugendliche

Aktuelle Zahlen belegen, dass Erfahrungen mit Alkohol
und illegalen Drogen wie Cannabis und Ecstasy bei
einem großen Teil der Jugendlichen zum Alltag gehören.
Für die Gruppe der riskant konsumierenden Jugendlichen
sind Maßnahmen notwendig, die ihnen angemessene
Unterstützung bieten, um eine Entwicklung
in Richtung Abhängigkeit zu verhindern.
Jugendliche Konsumenten definieren sich in der Regel
nicht als suchtgefährdet, solange keine schwerwiegenden
Folgeprobleme aufgetreten sind. Sie nutzen freiwillig
kaum die bestehenden institutionellen Beratungsangebote.
Das Konzept der Motivierenden Kurzintervention bietet
ein Instrumentarium für eine der Lebenswelt und
den Erwartungen von Jugendlichen angemessene
Konsumentenberatung und zwar dort, wo die/der Jugendliche
sich ohnehin aufhält. So bildet MOVE eine
Alternative zu bestehenden Beratungsangeboten.

Kurz und gut

Das Konzept von MOVE stützt sich auf internationale
Erfahrungen mit Kurzinterventionen: Kurze Beratungsgespräche
sind nicht nur besser als gar keine,
ihr Effekt ist dem von langfristigen Interventionen
durchaus vergleichbar.
Attraktiv für die Beratung von konsumierenden Jugendlichen
sind sie vor allem dadurch, dass sie in unterschiedlichen
Situationen - auch “zwischen Tür und
Angel” – stattfinden können.

Veränderung ist ein Prozess

MOVE versteht sowohl das Konsumverhalten als auch
dessen Veränderung als einen dynamischen Prozess,
der in verschiedene Stadien eingeteilt werden kann
(Stadien der Verhaltensänderung nach Prochaska und
Di-Clemente).
MOVE will diesen Prozess genauer beobachten und die
jeweiligen Interventionen darauf abstimmen.

Motivation stärken

Ein zentrales Stichwort ist Motivation. Den theoretischen
Hintergrund bilden die Prinzipien der motivierenden
Gesprächsführung von Miller und Rollnick.
• MOVE stellt die Frage, wie motiviert der einzelne
Jugendliche ist, sich mit seinem Konsumverhalten
und dessen Risiken auseinander zu setzen
oder etwas daran zu verändern. Um auf die Situation
des Jugendlichen einzugehen, ist eine empathische,
respektvolle und sachliche Gesprächshaltung
wesentliche Voraussetzung.
• MOVE gibt kurze Denkanstöße und geht offen mit
Ambivalenzen um.
• MOVE will die Motivation zur Veränderung stärken,
gemeinsam mit dem Jugendlichen Ziele formulieren
und ggf. konkrete Schritte vereinbaren.
• MOVE will dazu beitragen, die Kommunikation
über Konsumverhalten zwischen Kontaktpersonen
und Jugendlichen zu verbessern und eine professionelle
Gesprächshaltung zu stärken.

Methodisches Vorgehen

Anhand konkreter Gesprächssituationen werden die
Interventionen und Strategien vorgestellt und in Form
von Rollenspielen eingeübt.
Theoretische Grundlagen und Hintergrundwissen
(rechtliche Aspekte, Suchtentwicklung) werden in
Form von Referaten und durch Begleitmaterialien vermittelt.